Europa: Bernd Posselt sprach bei der CSU Obermenzing

Europa: Bernd Posselt sprach bei der CSU Obermenzing

Europa: Bernd Posselt sprach bei der CSU Obermenzing

Ein Wahltag liegt hinter uns – der nächste kündigt sich an. Ganz im Zeichen der nahenden Europawahl am 26. Mai stand bereits die CSU-Ortshauptversammlung der CSU Obermenzing:  Es wurden nicht nur die Delegierten zur Wahl der Delegierten für die Nominierung der CSU-Europakandidaten gewählt, zu Gast war auch das europapolitische Urgestein der CSU,  Bernd Posselt.

Seit den 70er Jahren war Bernd Posselt politischer Mitarbeiter und Pressesprecher von Otto von Habsburg. Diesem folgte er im Mandat als CSU-Europaabgeordneter nach. Von 1994 ab war er  20 Jahre im Europäischen Parlament.  Seit 1998 fungiert Bernd Posselt als Präsident der Paneuropa-Union in Deutschland. Zudem ist er Präsident der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Hervorzuheben sind seine Verdienste um die Verbesserung der Beziehungen zwischen Tschechen und Sudetendeutschen.

Auch ohne Mandat seit 2014 blieb er ein Vollbluteuropäer. So ist er seit seinem Mandatsende trotzdem auf eigene Kosten und im Rahmen der Paneuropa-Union weiter im europäischen Politikbetrieb präsent.  Bernd Posselt sprach die aktuellen Herausforderungen Europas an: Asien strebt wirtschaftlich nach vorn, Afrika erlebt eine rasant wachsende Bevölkerung verbunden mit dem starken Wunsch nach Verbesserung der Lebensverhältnisse. Dies wandele die globale Situation.

Man dürfe nicht aus den Augen verlieren, dass Mitte des 21. Jahrhunderts der Anteil er Europäer an der Weltbevölkerung nur noch sieben Prozent betragen werde – ein Fortschritt bei der europäischen Einigung ist sei schon aufgrund dieser Veränderung der Kräfteverhältnisse notwendig.

Bernd Posselt fordert einen„Aufbruch“ in Europa und konkrete Vorschläge sowie „begeisternde Visionen“ für eine grundlegende EU-Reform und deren schrittweise Umsetzung. Die nahende Europawahl  sei kein „innenpolitischer Nebenkriegsschauplatz“ – auf europäischer Ebene werde sich jetzt entscheiden, ob man gegen Nationalisten oder Populisten Erfolg haben kann, oder nicht. Bernd Posselt plädiert dabei in der sich wandelnden Gesellschaft gegen ein „Übermaß an Einzelanliegen“ und stattdessen für die „wirklich großen Themen“: Die Europäische Einigung, mehr Menschlichkeit statt nur mehr Profit, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, die Festigung von Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Erneuerung von Mittelstand und Landwirtschaft sowie die Familie und christlich geprägte Kultur.

Noch im Vorfeld der Aufstellung der CSU-Europaliste am 24. November ist bereits der 8. November ein wichtiger Termin. Da bestimmt die Europäische Volkspartei ihren Spitzenkandidaten für die Europawahl. Das ist ein wichtiger Termin für Bayern und die CSU, weil mit Manfred Weber ein bayerischer Kandidat und ein Kandidat der CSU hier ins Rennen gehe. Als CSU hoffen wir, dass Manfred Weber als der möglicher siegreiche Spitzenkandidat der EVP auch im Nachhinein als Präsident der EU-Kommission aus der Wahl hervorgehen wird.

 

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