Sprechstunde: Besuch der Synagoge an der Reichenbachstraße - bald wird hier mit Zuschuss des Bundes saniert

Sprechstunde: Besuch der Synagoge an der Reichenbachstraße - bald wird hier mit Zuschuss des Bundes saniert

Sprechstunde: Besuch der Synagoge an der Reichenbachstraße – bald wird hier mit Zuschuss des Bundes saniert

Am 9. November jährte sich die „Reichsprogromnacht“ zum 80. Mal. Es ist eine gute Fügung, dass genau an diesem Jahrestag, der im Zeichen des Erinnerns und Gedenkens stand,  die Förderung des Bundes für ein wichtiges Zeugnis des jüdischen Lebens in München verkündet wurde, nämlich in die die Sanierung der Synagoge an der Reichenbachstraße.

Drei Millionen Euro fließen vom Bund bis 2020 in die Sanierung des Gebäudes, das ich jetzt im Rahmen meiner Reihe "Pilsingers Sprechstunde" besichtigt habe. . Damit ist die alte Synagoge Teil der im Haushalt des Bundeskanzleramts geförderten Kultur- bzw. Denkmalschutzprojekte.

Ab dem Jahr 1931 erbaut war sie einst ein Juwel, dann wurde sie in der Reichsprogromnacht vor achtzig Jahren von Nazis zerstört. Es ist davon auszugehen, dass nur die Hinterhoflage in absoluter Nähe zu angrenzenden Gebäuden verhindert hat, dass der Bau niedergebrannt wurde. Die alte Synagoge an der Reichenbachstraße ist damit der einzige aus der Zeit vor 1933 erhaltene jüdische Kultbau. Sie wurde ab 1947 wiederaufgebaut und wieder als Synagoge genutzt. Seit 2007 steht sie leer und ist höchst sanierungsbedürftig.

Ich freue mich, dass ich nun diesen wichtigen und beeindruckenden Ort besuchen konnte, gemeinsam mit Rachel Salamander vom Verein „Synagoge Reichenbachstraße“ und Architekt Christoph Sattler. Es ist wichtig, die Synagoge zu sanieren und auch dafür zu sorgen, dass hier wieder jüdisches Leben einzieht.

Im Rahmen von "Pilsingers Sprechstunde" besuche ich Institutionen, Vereine, Firmen und Menschen im Bundeswahlkreis München-West/Mitte und informiere mich über ihre Sichtweise und Herausforderungen.

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