Da ist Musik drin – „Sprechstunde“ im „Musikforum Blutenburg“

Da ist Musik drin – „Sprechstunde“ im „Musikforum Blutenburg“

Da ist Musik drin – „Sprechstunde“ im „Musikforum Blutenburg“

Im Rahmen von „Pilsingers Sprechstunde“ bin ich auch immer wieder gerne bei kulturellen Institutionen im Wahlkreis und in München unterwegs. Gerne habe ich auch das „Musikforum Blutenburg“ besucht.

Selber ein Instrument spielen zu können ist auch in der Zeit, in der jeder eine Komplettauswahl an Streaming-Musik in der App in seiner Hosentasche rumträgt, eine wichtige Kulturtechnik. Es geht nicht nur um das Musikerlebnis für sich und andere, sondern auch darum, zu erleben, wie man durch Disziplin und Ausdauer etwas Neues erlernen kann. Gerade für Heranwachsende, aber nicht nur die, ist es eine unschätzbare Erfahrung. Das Musikforum startet hier schon besonders früh: Bereits mit 1,5 Jahren ist es möglich, im Rahmen der musikalischen Früherziehung spielerisch und kindgerecht Klang zu produzieren und zu erleben.

Das „Musikforum Blutenburg“ gibt es seit 1985. Seither hat es tausenden Menschen den Zugang zum Instrument und das Musizieren ermöglicht – und ich war einer davon und habe sechs Jahre dort Trompete gelernt. Über 1000 Schüler nehmen derzeit Unterricht bei 50 Musiklehrern, die alle ausgebildete Musikpädagogen oder Pädagogen mit Hochschulabschluss sind.

Musik ist als wichtiger Bestandteil der Kultur unbedingt förderungswürdig. Bund, Länder und Gemeinden geben für die öffentliche Musikförderung im Jahr 2,4 Milliarden Euro aus – gut angelegtes Geld. Private Musikschulen bekommen im Gegensatz zu öffentlichen Musikschulen keine Subventionen und stehen bei ihrer Finanzierung deshalb vor speziellen Herausforderungen. Bayern ist hier in der Vorreiterrolle: Im Doppelhaushalt 2013/14 konnte erstmals ein eigener Haushaltsansatz für die Förderung der Privaten Musikinstitute geschaffen werden.  In Deutschland sind im Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen insgesamt 300 Schulen zusammengeschlossen, in denen 135.000 Schülerinnen und Schüler lernen.

Ich danke Christa Stock, die mich durch die Räumlichkeiten des „Musikforums Blutenburg“ geführt hat.

 

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