Digitalisierung der Medizin als eines der wichtigsten Themen: Zur „Sprechstunde“ bei Hewlett Packard Enterprise

Digitalisierung der Medizin als eines der wichtigsten Themen: Zur „Sprechstunde“ bei Hewlett Packard Enterprise

Digitalisierung der Medizin als eines der wichtigsten Themen: Zur „Sprechstunde“ bei Hewlett Packard Enterprise

Bei meiner Wahlbewerbung habe ich im Januar 2017 meine Reihe „Pilsinger
Sprechstunde“ gestartet. Seitdem habe ich 40 Institutionen, Einrichtungen,
Vereine, Verbände oder Firmen besucht. Nach meiner erfolgten Wahl in den
Bundestag möchte ich damit und gerne weitermachen. Diesmal habe ich bei
Hewlett Packard Enterprise in Aschheim-Dornach vorbeigeschaut – eine
Weltfirma mit einem Standort vor den Toren Münchens.

Wer „Hewlett Packard“ hört, denkt oft zunächst an Drucker oder Laptops. Im
Jahr 2015 hat sich aber aus dem Unternehmen HP neben der Sparte für Drucker,
3D-Druck und Laptops eine weitere Firma entwickelt, nämlich „Hewlett Packard
Enterprise“ (HPE), das energieeffiziente Server sowie Netzwerke und
Hochleistungsrechner herstellt. Hier geht es um IT-Lösungen u.a. für die
digitale Stadt, städtisches WLAN, intelligente Mobilität und vernetztes
Fahren oder smarte Museen und Krankenhäuser.

Gerade die Digitalisierung in der Medizin finde ich nicht nur aus
beruflichen Gründen sehr spannend. In ihr ruht ein enormes Potenzial für ein
noch besseres und effizienteres Gesundheitswesen, individuellere
Behandlungen und viele gewinnbare Lebensjahre. Große Hoffnungen ruhen auf
telemedizinischen Anwendungen z.B. in der Kardiologie oder neuartige
Therapieansätze, z.B. Online-Therapien. Auch die medizinische Versorgung im
ländlichen Raum kann enorm von der Digitalisierung profitieren. Erhebungen
zeigen, dass über ein Drittel der Patienten mit chronischen Erkrankungen
Online-Sprechstunden klassischen Sprechstunden bevorzugen würden.

Sehr interessant finde ich bei Hewlett Packard Enterprise den
Anwendungsbereich in der Alzheimerforschung: Hier arbeitet HPE mit dem
Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen zusammen. Durch den
Computerarchitektur „The Machine“ ist es möglich, große Datenmengen, die zum
Beispiel bei einer Gehirnuntersuchung mittels MRT anfallen, besser zu
verarbeiten und die diagnostische Praxis durch viel präzisere Daten zu
verändern- Ziel ist es, zu völlig neuen Erkenntnissen zu den Ursachen von
Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen zu kommen.
Die Digitalisierung der Medizin wird eines der wichtigsten Themen der
nächsten Jahre sein. Hier möchte ich mich dafür einsetzen, dass die
Potenziale zum Wohle der Patienten ausgeschöpft werden.

Close