„Helfende Hände“ helfen seit fast 50 Jahren – „Pilsingers Sprechstunde“

„Helfende Hände“ helfen seit fast 50 Jahren – „Pilsingers Sprechstunde“

„Helfende Hände“ helfen seit fast 50 Jahren – „Pilsingers Sprechstunde“

Weiter geht’s mit „Pilsingers Sprechstunde“ im Wahlkreis München-West. Im Rahmen meiner Reihe besuche ich Menschen, Institutionen, Vereine und Firmen um ihre Sichtweise der Dinge kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Zur Zeit bin ich viel in sozialen Einrichtungen unterwegs, da diese einen enormen Beitrag zu unserem Gemeinwesen schaffen.

Diese Woche war ich bei „Helfende Hände e.V:“ in Aubing. Der Verein leistet enorm viel für die Förderung mehrfachbehinderter Kinder und Erwachsener. Und das schon seit ziemlich langer Zeit. Vor knapp 50 Jahren wurde „Helfende Hände e.V.“ in München gegründet. Das Ganze war eine Aktion der Selbsthilfe, da damals einfach eine Institution für mehrfach schwerstbehinderte Kinder fehlte. Aus dieser Keimzelle entstanden nach und nach viele Einrichtungen:  eine Heilpädagogische Tagesstätte und  eine Förderschule an der derzeit 74 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in zwölf Gruppen betreut und gefördert werden,  eine Förderstätte zur Teilhabe am Arbeitsleben, ein Wohnheim, das Raum für Entwicklung, Selbstverwirklichung und Individualität zulässt und eine Einrichtung zum Kurzzeitwohnen, mit dem insbesondere Eltern und Familien schnell und zuverlässig entlastet und unterstützt werden.

„Behinderung ist kein Defizit, das überwunden werden muss, sondern nur eine der Bedingungen des Lebens“. Dieser Satz aus dem Leitbild des Vereins sagt viel über das Menschenbild, das man bei „Helfende Hände“ pflegt und dabei tatkräftige Hilfe für Menschen, mit besonders schweren Behinderungen bietet. Und natürlich stehen auch die Eltern und nächsten Angehörigen im Mittelpunkt und man unterstützt bei allen Fragen, die sich aus der besonderen Situation ihrer behinderten Kinder ergeben. „Helfende Hände“ macht vieles für viele Menschen leichter.

Wenn man bei „Helfende Hände“ zu Besuch ist, spürt man das Engagement der Mitarbeiter und den lebensfrohen und lebensbejahenden Geist, der durch den Verein und seine Einrichtungen verkörpert wird. Liebevolle und intensive Förderung, die alle Sinne anspricht, ist die Devise.  Herzlich danke ich Vorstandsmitglied Dieter Völkl und Vorsitzende Jana Köhler, die mich durch die Geschäftsstelle, Erwachseneneinrichtungen (Förderstätte und Wohnheim) und unser Kurzzeitwohnen geführt haben.

 

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