Interessenvertreter und Multiplikatoren – „Pilsingers Sprechstunde“ beim Seniorenbeirat

Interessenvertreter und Multiplikatoren – „Pilsingers Sprechstunde“ beim Seniorenbeirat

Interessenvertreter und Multiplikatoren – „Pilsingers Sprechstunde“ beim Seniorenbeirat

Diesen Herbst wird nicht nur der Bundestag neu gewählt. In München fällt auch noch eine weitere Entscheidung, die für eine wachsende Gruppe der Bevölkerung wichtig ist: Am 26. November werden die Seniorenvertretung und der Seniorenbeirat neu gewählt. Schon seit 1978 gibt es in München eine Seniorenvertretung. Diese sieht sich als Interessenvertretung der Münchnerinnen und Münchner über 60. Die Vertreterinnen und Vertreter haben aber vor allem auch eine „Mulitplikatorenfunktion“ und fungieren als Ansprechpartner für die Betroffenen und leiten Informationen weiter.

Mir war wichtig, mich im Rahmen meiner Reihe „Pilsingers Sprechstunde“ mit Mitgliedern der Seniorenvertretung der Stadt München, u.a. mir der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Ingeborg Staudenmeyer, zu treffen, um mich über aktuelle Herausforderungen und die Sichtweise der Seniorinnen und Senioren zu informieren, denn das Miteinander der Generationen ist mir ein zentrales Anliegen.

Ingeborg Staudenmeyer ist ein echtes politisches Münchner Urgestein, war 22 Jahre Vorsitzende des Bezirksausschusses Nymphenburg-Neuhausen und über 30 Jahre dessen Mitglied. Im Austausch mit erfahrenen Kommunalpolitikern wie ihr kann man jede Menge lernen, so auch bei der Thematik der Lebensbedingungen der Seniorinnen und Senioren in München.

Selbstverständlich ist auch für die Gruppe der Senioren der Umstand, dass München eine teure Stadt mit hohen Lebenshaltungskosten ist, eine große Herausforderung, und zwar doppelt: Nicht nur Senioren sind betroffen, es ist auch schwieriger, Pflegekräfte und andere im sozialen Bereich tätige Arbeitskräfte zu bekommen, weil diese sich die hohen Mieten in München auch leisten müssten. Wir haben uns beim unserem Gespräch unter anderem auch über die Möglichkeiten der Kurzzeitpflege in München unterhalten – hier sehen viele Betroffene deutlichen Nachholbedarf in der Landeshauptstadt. Über 300.000 Menschen über 60 wohnen in München. Die Tendenz ist steigend, aber nicht nur weil München insgesamt wächst, sondern weil der Anteil der Seniorinnen und Senioren immer größer wird – vor allem durch den glücklichen Umstand, dass die Lebenserwartung steigt. Doch dieser demografische Wandel muss aktiv angegangen werden, die Stadt muss sich entsprechend weiterentwickeln. Die Seniorenvertretung und der Seniorenbeirat ist eine wichtige Institution dabei.

Ich danke Ingeborg Staudenmayer und ihren Vorstandskollegen Ingrid Neumann-Micklich, Dr. Irmtraud Nies, Gerhard Krug und Waltraud Hörnchen für die interessante Unterredung.

 

 

 

Close