„Sprechstunde“ in Pasing: Aufwertung des Pasinger Zentrums ist das Ziel

„Sprechstunde“ in Pasing: Aufwertung des Pasinger Zentrums ist das Ziel

„Sprechstunde“ in Pasing: Aufwertung des Pasinger Zentrums ist das Ziel

Ein wichtiges Anliegen wird mir im Fall meiner Wahl zum Abgeordneten im Wahlkreis München-West/Mitte der Kontakt zu den kleinen und mitteständischen Unternehmen vor Ort sein. Sie leisten nicht nur einen erheblichen Beitrag durch die Gewerbesteuer, sondern sind ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität in den Stadtvierteln vor Ort – von der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs bis hin zu kulturellen Dienstleitungen.

In meiner Reihe „Pilsingers Sprechstunde“ möchte ich mit Personen, Institution, Vereinen ins Gespräch kommen und mich über ihre aktuellen Anliegen, Sichtweisen und Herausforderungen informieren. Diesmal habe ich mich getroffen mit Jens Krumpholz von der Parkettbörse Pasing, der den „Pasinger Onlinekurier“ betreibt, Max Winter, dem ehemaligen Betreiber des Kultlokals „Confetti“ und Dieter Jansen vom Schreibwarenpavillon Pasing.

Pasing war vor nicht einmal einhundert Jahren eine selbstständige Stadt und hält bis heute seine eigene Identität. Mir ist es wichtig, dass diese eigenständige Identitäten der Münchner Stadteile erhalten bleiben können. „Gewachsene Strukturen bewahren“ ist für mich ein wichtiges Anliegen, das ich auch schon bei meiner Kampagne „Münchner Gärten Retten“ thematisiert habe. Pasing steht dabei vor besonderen Herausforderungen. Oft hört man von der Gefahr der „Verödung“ des Pasinger Zentrums. Über dieses Thema wollte ich einigen Gewerbetreibenden vor Ort diskutieren.

Einschneidend in der Geschichte Pasings war sicher der Start der Pasing Arcaden im Jahr 2011. Diese haben durch ihre Magnetwirkung leider auch dazu beigetragen, dass viele Einzelhändler starke Umsatzeinbußen erleiden mussten. Sicherlich war parallel dazu auch nicht jede Entscheidung der Stadt München immer glücklich. Manche Läden, Traditionsbäckereien oder alteingesessene Konditoreien haben sich verabschiedet und hinterlassen oftmals Leerstand.

Mit den betroffenen Gewerbetreibenden bin ich einer Meinung, dass das Pasinger Zentrum aufgewertet werden muss und wir einen zweiten Magneten, und zwar am Pasinger Marienplatz brauchen, der das Geschäftsfeld belebt, was positive Effekte auf den gesamten Kern Pasings hätte. Für mich ist es auch von Bedeutung, das die ansässigen Gewerbetreibenden auch in die Planungsvorhaben der Stadt mit einbezogen werden. „Gewachsene Strukturen bewahren“ gilt für mich bei Grünflächen und Gärten genauso wie beim Erhalt den eigenständigen Identität der Stadteile Münchens. Eine Stadt, die so schnell wächst wie unsere, muss hier besonders darauf achten.

 

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