Verleihung des „Würmtaler“ an Frieder Vogelsgesang und Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt

Verleihung des „Würmtaler“ an Frieder Vogelsgesang und  Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt

Verleihung des „Würmtaler“ an Frieder Vogelsgesang und Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt

Der „Würmtaler“ ist eine Auszeichnung des CSU-Ortsverband Obermenzing für Institutionen, Organisationen und Persönlichkeiten, die sich durch ihr bürgerschaftliches Engagement um unser Stadtviertel in besonderer Weise verdient gemacht haben. Wir wollen dabei deutlich machen, dass gesellschaftliches Engagement etwas Besonderes ist, das wir auch besonders ehren wollen.

Frieder Vogelsgesang, der den „Würmtaler 2016“ erhält, ist seit knapp vier Jahrzehnten in verschiedenen Vereinen in und um Obermenzing aktiv. Als Achtzehnjähriger begann sein Engagement  beim „Verein der Freunde des Schlosses Blutenburg e.V. . Unter seinem Wirken als Geschäftsführer und Kulturmanager des Vereines ist einiges passiert auf dem Schloss: Große Kunstausstellungen, Wohltätigkeitsbälle, der neu ins Leben gerufenen alljährliche Weihnachtsmarkt.

Aktiv war Frieder Vogelsgesang auch ab 1991 im  Verein für Volksmusik und Volkstanz „D‘ Blutenburgler“ e.V., ab 1998 auch im Vorstand. Wichtig war ihm auch immer das Stiften von Gemeinsinn und die gleichzeitige Weitergabe von Information – so wurde die Stadtviertelzeitung „Blutenburger Kurier“ ins Lebens gerufen, der mit großer Begeisterung in der Bevölkerung aufgenommen wurde - bald 100 Ausgaben mit über 1.700 Seiten Informationen über den Stadtbezirk Pasing – Obermenzing sprechen für sich.

Als Vorsitzender der Bürgervereinigung Obermenzing kann er auf zahlreiche Projekte und Veranstaltungen zurückblicken: Die Schriftenreihe „Obermenzinger Bilder“, die 50-Jahre-Jubiläumsfeier zum Bestehen der Bürgervereinigung, die Sanierung der Aussegnungshalle Obermenzing, die Initiative „Kunst an der Würm“, die Sanierung in der Schlosskapelle Blutenburg, die Gründung eines Bürgerbeirates zum Haus der „Wohnhilfe e.V.“ und insbesondere das  Engagement um die Sanierung der Kirche St. Wolfgang in Pipping. Die Finanzierung der dieser aufwändigen Sanierung wäre ohne die permanente Öffentlichkeitsarbeit von Frieder Vogelsgesang und den bewusst aufgebauten Druck aus der Bevölkerung nicht in dieser Kürze zustande gekommen. Abgerundet wurde das jahrzehntelange bisherige Engagement durch die Arbeit bei „1200 Jahre Menzing e.V.“ –als stellvertretender Vorsitzender dieser Initiative hat  Frieder Vogelsgesang mit dafür gesorgt, dass das Festjahr ein ganz und gar einmaliges wurde mit einem tollen Programm das ganze Jahr durch und den Festtagen im Juli als Höhepunkt.

Der „Würmtaler 2017“ geht an Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt. Pfarrer Stahlschmidt ist ein weit über die Grenzen der Landeshauptstadt bekannter Priester, der in Leiden Christi von 1982 bis 2017 als Pfarrer tätig war. Pfarrer Stahlschmidt hat sich dabei vor allem als Seelsorger für die Menschen verdient gemacht. Sein Engage

ment wurde auch überregional gewürdigt und medial begleitet.

Nach seiner Zeit als Regierungsoberinspektor bei der Bundesfinanzbehörde in Münster fand Stahlschmidt nach einem Theologiestudium zu seiner wahren Berufung und wurde Priester. Zunächst in Gräfelfing und Landshut, wo er unter anderem auch Stadtjugendseelsorger war,  kommt er 1982 nach München als Pfarrer der Gemeinde Leiden Christi und hat dort viel bewegt.

Pfarrer Stahlschmidt hat sich stets um konkrete Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen gekümmert und sich insbesondere durch eine sehr ansprechende Gottesdienstgestaltung ausgezeichnet, die viele Menschen von weit her zur Messe nach Leiden Christi kommen ließ.  Legendär ist sein Engagement für Mütter mit Kindern, Flüchtlinge und Obdachlose, die auf dem Pfarrhof wohnen und sich dort stabilisieren konnten.

Auch der Freistaat Bayern hat Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt für sein Engagement  schon 2006 mit der Staatsmedaille für soziale Verdienste ausgezeichnet. Wir ehren mit dem „Würmtaler 2017“ einen außergewöhnlichen Seelsorger, den die Süddeutsche Zeitung zu Recht als „Menschensammler“ bezeichnet hat.

 

 

 

 

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