"Pilsingers Sprechstunde": Besuch des Klosters des heiligen Hiob von Pocaev in Obermenzing

"Pilsingers Sprechstunde": Besuch des Klosters des heiligen Hiob von Pocaev in Obermenzing

„Pilsingers Sprechstunde“: Besuch des Klosters des heiligen Hiob von Pocaev in Obermenzing

Heute habe ich bei mir daheim in Obermenzing meine Reihe "Pilsingers Sprechstunde" begonnen. Dabei treffe ich Vereine, Institutionen und Menschen aus dem Wahlkreis. Ich habe bei diesem Besuch das Männerkloster des Heiligen Hiob von Pocaev von Vater Hiob zeigen lassen und Seine Eminenz Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland getroffen. Es ist das einzige Russisch Orthodoxe Männerkloster in Westeuropa.

 

Das Kloster liegt malerisch gelegen am Durchblick Park in direkter Nachbarschaft zu Schloss Blutenburg und ist nicht nur ein Ort des Gebets und der Einkehr, sondern zugleich Bischofsitz der deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland. Es wurde in München-Obermenzing 1946 von Mönchen der Lodomirova Druckerbruderschaft gegründet, die vor dem Kommunismus aus Ihrer Heimat fliehen mussten. Das Kloster wurde im ehemaligen Heim der Hitlerjugend untergebracht. Es ist begrüßenswert, dass dieser Ort nun einem solch guten Zweck zugeführt wurde. Die Mönche leben in Bescheidenheit gemäß den Regeln des "Heiligen Berges". Um vier Uhr morgens beginnt der Tag mit dem Gottesdienst im Stehen für mindestens vier Stunden und endet nach der Arbeit am Nachmittag und nach dem Studium um 18 Uhr mit einer Vesper. Die Mönche leben u.a. von dem Druck von geistlicher Literatur sowie dem Herstellen von Kerzen aus Bienenwachs.  Dieses Zentrum für Menschen Russisch-Orthodoxen Glaubens muss unbedingt erhalten und unterstützt werden. Es trägt nicht nur dazu bei, dass Menschen Ihren Glauben leben können sondern ist auch ein Beitrag zur Völkerverständigung.

Ich danke S.E Erzbischof Mark und Vater Hiob, dass ich Einblicke in Ihre Welt gewinnen konnte.

 

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