Austausch zur Arzneimittelpolitik: Innovation sichern, Versorgung bezahlbar halten

14.Dezember 2025 | Aktuelles, Berlin

Als neuer Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Arzneimittelpolitik habe ich mich kürzlich mit Mitgliedsunternehmen des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen für den Pharmastandort Deutschland und die Frage, wie wir Innovation, Versorgungssicherheit und finanzielle Stabilität unseres Gesundheitssystems sinnvoll miteinander verbinden können.

Gerade vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen – insbesondere der aktuellen US-Politik – wird deutlich, wie wichtig verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für forschende Pharmaunternehmen sind. Ziel muss es sein, innovative Unternehmen und Forschung in Deutschland zu halten, Arbeitsplätze zu sichern und zugleich den Zugang zu modernen Arzneimitteln für Patientinnen und Patienten dauerhaft zu gewährleisten.

Zugleich steht das deutsche Gesundheitssystem vor der Aufgabe, die Kosten für Arzneimittel auf einem vertretbaren Niveau zu halten. Hochinnovative Medikamente sind häufig mit erheblichen Forschungs- und Entwicklungskosten verbunden. Diese müssen fair refinanziert werden, dürfen aber die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten nicht überfordern. Dieses Spannungsfeld erfordert eine sachliche, differenzierte und lösungsorientierte Debatte.

Genau diese Fragestellungen werden auch im sogenannten Pharmadialog der Bundesregierung aufgegriffen. Dort vertrete ich die Unionsfraktion als zuständiger Fachpolitiker. Der direkte Austausch mit Herstellern, Verbänden und weiteren Akteuren ist dabei von zentraler Bedeutung, um politische Entscheidungen praxisnah und ausgewogen vorzubereiten.

Ich sehe diese Aufgabe als große Verantwortung und zugleich als Chance, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zukunftsfest aufzustellen – innovationsfreundlich, verlässlich und bezahlbar.

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